Esprit des Weines
Viele große Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte waren Weinfreunde. Hat Wein einen
nachweisbaren Einfluss auf die musischen, künstlerischen und geistigen Fähigkeiten?
Muss der Weinkonsum in bestimmten Altersstufen völlig ausgeschlossen werden oder ist
er gar empfehlenswert?
Auszug aus "Wein und Gesundheit - ein aktueller Dialog", herausgegeben von der Deutschen Weinakademie
Es wird angenommen, daß Goethe täglich eine Flasche Wein getrunken habe. Auch andere kreative
Menschen scheinen durch den Weingenuss in ihrer Kreativität nicht eingeschränkt zu sein;
erhöhte Offenheit für einen selbst und seine Probleme, stärkere "Ichnähe" mag für den
Künstler und kreativen Menschen sogar kreativitätsfördernd sein. In der Literatur gibt
es viele Hinweise auf Steigerungen intellektueller und künstlerischer Fähigkeiten,
vermehrte Kreativität und Phantasie, die Lösung schwieriger Probleme gelingt einfacher.
Auch stellt Wein die "Milch des Alters" dar. Die anregende Wirkung auf das Nervensystem
und das Gehirn sind besonders im Alter günstig. Ein ebenfalls positiver Effekt dürfte
sein, zur besseren Verdauungstätigkeit bei älteren Menschen beizutragen. In zunehmenden
Alter ist Wein in mäßigen Mengen genossen zweifelsfrei günstig.
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